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Das Leere gestaltet die Form.

Die Form gestaltet das Leere.
Das Leere gestaltet die Form.
Beim Betrachten der Gegenstände erkennt man, dass in den Zwischenräumen Leere existiert.
Dabei stellt man fest, dass man nicht in der Lage ist, nur das Leere alleine betrachten zu wollen.
Das heißt, erst durch die Materie wird das Leere sichtbar. Es ist nicht möglich,
das Leere allein und für sich genommen zu erfühlen, zu sehen oder wahrzunehmen.
Was nun die Form anbelangt, bedeutet das auch, dass sie erst durch die Wechselbeziehung
mit dem Leere ihre Gestalt bekommt. Für mich hat das Leere den gleichen Stellenwert wie die Materie.
Indem ich meine Schmuckstücke forme, gestalte ich gleichzeitig das Leere.

Looking at objects, it becomes evident that emptiness is there between them.
In the process it becomes equally evident that one is not capable of even setting
out to contemplate the space in itself.
In other words, it is only by virtue of matter that emptiness becomes visible.
We cannot ‘grasp’ a void in its own right,as an entity, nor see or otherwise perceive it.
With regard to form, this also means that it becomes manifest only through its reciprocal relationship
with empty space. For me, emptiness and matter are of equal importance.
When I give shape to my pieces of jewellery, I also shape the empty space.


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